Angelkarten Bestimmungen
 

Allgemeine Bestimmungen

• Bei der Ausübung der Fischerei sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
• Daneben gelten folgende Vereinsbestimmungen:
 1. In allen Vereinsgewässern zusammen dürfen gefangen werden,
davon jedoch täglich nicht mehr als: 
      3   Salmoniden (Jahresfangzahl höchstens 50 Stück). Bei Fang eines Huchen ist einem Mitglied der Vorstandschaft 
       Größe, Gewicht, Geschlecht und Flusskilometer mitzuteilen.
  2   Raubfische ( Hechte/ Zander/ Waller, Jahresfangzahl höchstens 30 Stück )
  2   Schleien oder 2 Karpfen ( Jahresfangzahl höchstens 50 Stück )
  3   Rutten ( Jahresfangzahl höchstens 50 Stück )
10  Renken ( Jahresfangzahl höchstens 150 Stück )
  5  Brachsen
   
Gefangene massige Fische (Schonzeit ausgenommen) dürfen nicht zurückgesetzt werden.
 
 2.
Allgemein darf nur mit 2 Gerten, Jungfischer mit 1 Gerte gefischt werden. Auf Raubfische dürfen 2 Gerten mit toten Köderfischen 
       beködert werden. Köderfische dürfen nur mit einer Handangel und nur für den tatsächlichen Bedarf gefangen werden. 
       Beim Spinnangeln und Hölzlfischen ist nur eine Gerte zugelassen.
       Fische, die einem gesetzlichen Schonmaß unterliegen, dürfen nicht als Köderfische verwendet werden.

 3.
Zum Fang von Signalkrebsen kann zusätzlich ein Krebsteller in handelsüblicher Größe verwendet werden.
 4. An einer Handangel ist nur eine Anbissstelle (= Haken) erlaubt. 
Folgende Ausnahmen sind zugelassen:
a)  Renkensystem (früher Hegene) bis zu fünf künstliche Nymphen.
      Bei Einsatz von zwei Handangeln insgesamt nicht mehr als sechs Nymphen.
             b)  Tiroler Hölzl bis zu drei Nymphen/Fliegen.
             c)  Beim Ansitz auf Raubfische mit einem toten Köderfisch bis zu zwei Anbissstellen.
             d)  Beim Schlepp- und Spinnfischen ein Köder mit bis zu drei Anbissstellen.
           
 5.
Durchgehendes Nachtfischen ist nur an den Baggerseen erlaubt.
     Dabei sind die Auflagen der Stadt Rosenheim und des Landschaftsschutzgebietes zu beachten. Verboten ist das Aufstellen von
     Zelten, Feuer machen, Nächtigen am Wasser. Für alle anderen Gewässer gilt: Nachtfischen auf alle Fischarten ist allgemein bis
    24.00 Uhr erlaubt, im Langbürgner - und Hartsee bis 23.00 Uhr,  während der Geltung der Sommerzeit bis 1.00 Uhr bzw. 24.00 Uhr.
           
 6.
Als Wetterschutz ist bei Tag und Nacht nur ein einfacher Schirm (beliebige Größe) ohne Planen und Anbauten zugelassen.
           
 7. Untermassige und in der Schonzeit gefangene lebensfähige Fische, sind unverzüglich in das selbe Gewässer zurückzusetzen.
     Nicht lebensfähige Fische müssen tierschutzgerecht getötet und verwertet werden. Sie sind in die Fangliste einzutragen und 
     entweder von einem anwesenden Fischer zu bestätigen, oder bis zum Ende des Fischens aufzubewahren und der Kontrolle 
     vorzuzeigen. Offensichtlich kranke Fische sind dem Gewässer zu entnehmen. Die Krankheitszeichen sind genau festzustellen 
    ( wenn möglich fotografieren ) und dem Gewässerwart unter Angaben von Fangort und Fangzeit anzugeben.
           
 8. Jeder Fischer hat seinen Fang erkennbar getrennt von den Fängen anderer Fischer aufzubewahren.
           
 9. Das Eisfischen ist aus Haftungsgründen untersagt.
           
10. Achtung ! Es bedeuten:  Bojen im Wasser - allgemeines Verbot der Ausübung der Fischerei.
           
11. Übermäßiges Anfüttern verstößt gegen gesetzliche Bestimmungen (Wassergesetz).
           
12.

In allen Fließwasserstrecken ist die Verwendung von Futterkörbchen, Futterspiralen oder Ähnlichem untersagt.
Ausnahme:  INN  - III ab Katzbachmündung.

           
13.

Das Während der Ausübung der Fischerei ist das Mitführen und Verwenden von Echoloten ist nicht zugelassen.

           
14.

In den bepunkteten Gewässern muss vor Beginn des Fischens mit Kugelschreiber im Jahreserlaubnisschein
   in dem dafür vorgesehenen Kästchen Tag und Monat des Fischens eingetragen werden.
 

           
15.

Jedes Vereinsmitglied und jeder Gastfischer übt die Fischerei auf eigene Gefahr und Verantwortung aus.

           
16.

Aufsicht über Jungfischer ist auf deren Ersuchen zu gewähren.

           
17.

Alle vom Fischereigesetz abweichenden Änderungen im Erlaubnisschein sind von der Regierung oder durch die 
   Bezirksverordnung genehmigt, oder aus hegerischen Gründen vom Verein bestimmt. Der Inhaber eines Erlaubnis- 
   scheines ist außerdem verpflichtet, die in der Vereinszeitung veröffentlicht werden, zur Kenntnis zu nehmen und zu 
   befolgen.

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