Aktuell Untersuchung Renkenbestand 2010
 

Untersuchung Renkenbestand 2010

Bereits vor zwei Jahren hatte der Verein die Fachberatung für Fischerei damit beauftragt den Renkenbestand im Langbürgner See zu untersuchen.
Anlass dazu war das allgemeine Empfinden der Vereinsmitglieder, dass das Wuchsverhalten der Renken zurück bleibe.
Damals, im Jahr 2008, wurde bei den untersuchten Fischen ein hochgradiger Befall mit Kiemenkrebs festgestellt. Daraufhin hatte die Fachberatung uns die Herabsetzung des staatlichen Schonmaßes auf 28 cm und eine verstärkte Befischung empfohlen.

Bei einer erneuten Bestandsuntersuchung, im Mai 2010, stellte sich heraus, dass der Parasitenbefall deutlich zurückgegangen, und die durchschnittliche Größe der Renken etwas angestiegen ist.
Ob jetzt das Wuchsverhalten der Renken mit dem Parasitenbefall in Zusammenhang steht, oder ob es dafür andere Gründe gibt, konnte uns die Fachberatung nicht eindeutig beantworten. Die These, wie es am Wasser immer wieder behauptet wird, dass ein Besatz mit "minderwertigen, kleinwüchsigen Fische" die Ursache sein könnte, scheidet definitiv aus.
Tatsache ist, dass das Phänomen der "Kleinwüchsigkeit" momentan an fast allen oberbayerischen Seen auftritt.

Wir werden jedenfalls das Konzept der Bestandsdezimierung, bzw. Bestandsüberwachung weiter verfolgen. Der nächste Termin für eine Untersuchung ist im Mai 2013 angesetzt.
Nur über langfristige und fundierte Beobachtungen lassen sich verbindliche Aussagen treffen.

R. Schäfer

 


 
 
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