Fischerprüfung Fischerschein
 

Das Wichtigste über den Fischereischein

 
Wer den Fischfang ausübt (hierzu gehören neben den Fischen auch Neunaugen und Krebse, sowie Fluss-, Teich- und Perlmuscheln) muss einen auf seinen Namen lautenden Fischereischein bei sich führen und diesen auf Verlangen den Polizeibeamten, Fischereiaufsehern, Fischereiberechtigten und Fischpächtern vorzeigen.
Wer ein Fischereirecht pachten will, benötigt ebenfalls einen gültigen Fischereischein. (Art. 31 Abs.2 FIG)
Die Erteilung eines Fischereischeins, mit Ausnahme des Jugendfischereischeins, setzt voraus, dass die antragstellende Person eine Fischerprüfung bestanden hat.
An den Prüfungen können Personen teilnehmen, die das 12. Lebensjahr vollendet haben. Den vollgültigen Fischereischein erhalten sie erst nach Vollendung des 14. Lebensjahres.
Ausgestellt wird der Fischereischein von der für Ihren Wohnsitz zuständigen Gemeinde. Jugendliche die das 10. Lebensjahr vollendet haben können einen Jugend-Fischereischein erhalten, der mit Wirkung vom Ausstellungstag bis zur Vollendung des 18. Lebensjahr erteilt wird. Dieser berechtigt zur Ausübung des Fischfangs nur in verantwortlicher Begleitung eines Volljährigen Inhabers eines gültigen Fischereischeins. Jugendliche die das 14. Lebensjahr vollendet und die Fischerprüfung bestanden haben, erhalten den Fischereischein auf Lebenszeit, sofern sie nicht ausdrücklich die Erteilung eines Jugend-Fischereischeins beantragen und die damit verbundenen Einschränkungen in Kauf nehmen.
Fischereischein ohne vorherige Fischerprüfung
Begünstigt sind Personen, die urkundlich nachweisen können, dass sie in der Zeit vom 1. Januar 1961 bis Dezember 1970 in Deutschland (einschließlich der damaligen DDR und Berlin Ost) einen Fischereischein erhalten oder als Aussiedler innerhalb dieser Frist einen Fischereischein nachweislich (Urkundennachweis) erhalten haben, bekommen den Fischereischein auch weiterhin ohne Fischerprüfung.
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